Armbanduhren – wer behauptet noch, Schüler seien nicht schlau?!

Armbanduhren können mittlerweile viel mehr als einfach nur die Zeit anzeigen. Moderne Uhren haben inzwischen oft mehrere innovative Features wie zum Beispiel eine Digitalkamera oder einen integrierten MP3-Spieler integriert.

Ursprünglich wurden Armbanduhren vorwiegend von Frauen als modisches Accessoire getragen. Dies änderte sich zu Beginn des 20. Jahrhunderts, und die Armbanduhr gewann sich auch bei Männern an Beliebtheit. Gegenwärtig scheint ein erneuter Wechsel einzutreten: Neue und dennoch günstige Armbanduhren mit E-Book-Funktion erleichtern Schülern und Stundenten das Schummeln bei schriftlichen Arbeiten durch einen vorhandenen Speicher und gut erkennbaren Bildschirm, auf den sich der Schulstoff anzeigen lässt. Es dürften sowohl Mädchen als auch Jungs gleichsam davon begeistert sein.

Welch Lehrer sich beklagt, dass Schüler nicht kreativ genug seien, der sollte das zur Kenntnis nehmen: Wenn es um das Bestehen einer Prüfung geht, werden Schüler fündig und technisch versiert. So ersetzen sie die klassischen Spickzettel durch MP3-Uhren und nutzen auf diese Weise die technische Entwicklung zu ihren Gunsten aus. MP3-Uhren verfügen nämlich über bis zu acht Gigabyte Speicherplatz und ein Display, der in der Diagonale etwa drei Zentimeter breit sein kann. Diese Uhren zeigen aber nicht nur Zeit und Datum an, sondern können auch Texte, Bilder und Grafiken darstellen, die vorher auf der Uhr per USB-Stick oder Bluetooth übertragen worden sind. Die MP3-Uhren erweisen sich also als ganz praktisch für eine Prüfung, wenn nicht sogar unerlässlich. Wie zu erwarten, sind aber auch die Erwachsenen nicht auf den Kopf gefallen, und so gibt es schon Stimmen von der CDU im Landtag von Mecklenburg-Vorpommern, dass MP3-Uhren genauso wie Handys bei einer Prüfung verboten sein sollten. Bis ein Verbot rechtlich in Kraft tritt, kann der Prüfling von der Hilfe der allwissenden Uhren nur profitieren: also Schüler, keine Zeit verschwenden!

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