Die Modetrends der Jugendlichen
Es gibt viele Dinge, die den Lebensstil von Jugendlichen stark von dem der Erwachsenen unterscheiden. Vor allem aber ist es das Auftreten. Und es ist nichts Neues, dass gerade das entscheidend durch den Kleidungsstil bestimmt wird. Die Modetrends bei Jugendlichen sind immer wechselnd und prägen die Identität einer Generation. Es lohnt sich daher, den “Style” unserer Zeit etwas genauer unter die Lupe zu nehmen.
Die Trendmarken:
Wer den Begriff “Hollister” hört, und mit diesem etwas anfangen kann, denkt unweigerlich an dunkel beleuchtete, parfümierte Trend-Shops in großen Städten, vor denen sich lange Schlangen von jungen Leuten bilden. Die Verkäufer sehen aus wie aus einem Strand-Magazin entsprungen und haben attraktive Gesichter und Körper. Das Gleiche gilt für die freizügigen Models auf den Tüten der Marke.
“Hollister” gehört – genauso wie Labels wie “Abercrombie and Fitch” auch – zum Kult der Jugendlichen. Es zeichnet diesen Kult aus, das er kurzlebig ist und immer wieder ganz neu entsteht.
Die Jeans müssen eng sein und tief sitzen:
Im Unterschied zu den meisten Erwachsenen legen viele Jugendliche großen Wert darauf, dass ihre Kleidung möglichst figurbetont ist. Auch weite Ponchos oder dicke Wollpullover können mal “in” sein, aber dann sollte die Hose oder der Rock dazu schon etwas enger sitzen. So ergibt sich ein “stylishes” Outfit.
Daran ist schließlich auch nichts Negatives, wenn die Kleidung trotzdem noch geschmackvoll aussieht. Viele jugendliche Körper sind ästhetisch und müssen daher nicht immer versteckt werden. Genau diese Einstellung zum eigenen Körper und dazu, wie dieser durch Mode zur Geltung gebracht werden kann, ist ebenso ein Charakteristikum des Umgangs von Jugendlichen mit ihrer Kleidung.
Die “Coolen”:
Es gab sie schon immer und es gibt sie auch heute noch – die Jugendlichen, die sich von niemandem, und schon gar nicht von einem Erwachsenen, etwas sagen lassen wollen. Sie leben ihr eigenes Leben, haben ihre eigenen Wertvorstellungen und Ansichten und machen das auch mit ihrer Erscheinung deutlich. Seien es Baggy-Jeans oder Turnschuhe, bei denen sich allmählich die durchgelaufene Sohle löst und die aussehen, als kämen sie gerade von einem Marathon durch Schlamm und Matsch.
Aber auch das gehört zur Jugendkultur. In dieser Phase eines Lebens fängt man schließlich an, sich zu entwickeln und gesellschaftliche Normen infrage zu stellen, um dann später eine eigene Identität, einen eigenen Standpunkt, auch im Leben, zu finden.